Stimmen

Foto © Bundesregierung / S. Kugler
Foto © Bundesregierung / S. Kugler

Katarina Barley

(Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

"Ich brauche Feminismus, weil die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland zwar rechtlich erreicht, aber noch nicht gelebte Realität ist. Wo Frauen 21% weniger verdienen als Männer, sich fast allein um die Kinder und Pflegebedürftigen kümmern und nach wie vor unter der gläsernen Decke gefangen sind, gibt es für Feministinnen und ...

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Christine Lüders

(Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes)

„Ich brauche Feminismus, weil uns Frauen Gleichstellung nicht einfach zufliegt wie ein warmer Windhauch. Wir müssen selbst etwas dafür tun – immer noch und immer wieder. So lange Frauen weniger verdienen als Männer, so lange sie bei der Jobsuche oder beim Berufsaufstieg benachteiligt werden und so lange Männer glauben, das ...

denise_m_baye

Denise M’Baye

(Schauspielerin und Sängerin)

"Ich brauche Feminismus, weil Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht und Herkunft noch immer keine Selbstverständlichkeit ist!"

Foto © Sedat Mehder
Foto © Sedat Mehder

Cem Özdemir

(Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen)

"Ich brauche Feminismus, damit wir Männer unsere Rollenbilder hinterfragen und zu echter Gleichberechtigung beitragen! Eine gerechte Gesellschaft unterscheidet nicht zwischen Mann und Frau, sondern stellt den Menschen und sein bzw. ihr Handeln in den Mittelpunkt."

Foto © Sharon Adler
Foto © Sharon Adler

Ramona Pisal

(Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V.)

"Politik, Wirtschaft, Gesellschaft - alle Lebensbereiche sind männlich dominiert, organisiert, strukturiert. Von Frauen wird erwartet, dass sie sich dem anpassen und ein von männlichen Interessen abgeleitetes Dasein in zweiter Reihe leben. Wir brauchen den Feminismus, um der raumgreifenden männlichen Dominanz Grenzen zu setzen, zur Selbstvergewisserung und damit Frauen selbstverständlich als ...

katja_kipping

Katja Kipping

(Vorsitzende der Partei DIE LINKE)

„Wir brauchen einen erneuerten Feminismus, weil wir grundlegende Veränderungen der Verhältnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft brauchen. Ein solcher müsste mit der bisherigen Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen aufräumen – und zwar gründlich. Wertvolle Impulse für einen solchen Gesellschaftsvertrag liefert die Vier-in-einem-Perspektive der Feministin Frigga Haug. Sie sieht vier ...