Stimmen

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Feminismus hat viele Fürsprecher*innen. Wir sammeln unabhängig und parteiübergreifend Statements. Alle, die sich für Feminismus aussprechen, sind ein Vorbild für andere.

Anne Spiegel, Politikerin

„Ich brauche Feminismus, weil antifeministische Stimmen immer lauter werden. Umso wichtiger ist es Position zu beziehen für Frauenrechte, Gleichstellung und Demokratie.“

Prof. Dr. Maria Wersig, Präsidentin djb

„Wir brauchen Feminismus, weil er uns ermutigt uns zusammenzuschließen, um für eine gemeinsame Vision zu kämpfen. Es ist die Vision von einer Gesellschaft, in der alle Menschen einfach Menschen sind […]

Louisa Dellert, Influencerin

„Wir brauchen Feminismus, weil Frauen immer noch auf der Straße hinterher gepfiffen wird und ich mir als Frau immer Gedanken machen muss: Darf ich das jetzt anziehen oder muss ich […]

Sonja Schelper, Geschäftsführerin

„Ich brauche Feminismus zur Analyse von Machtverhältnissen, um meiner Vision einer Welt, in der Mädchen und Frauen frei von Gewalt leben und ihr volles Potential entfalten können, näher zu kommen. Und zwar weltweit!“

Martin Gommel, Fotograf

„Ich brauche den Feminismus, um im Umgang mit Frauen sensibel zu sein und ihre Sicht auf die Welt besser zu verstehen.“

Ramona Pisal, Juristin

„Politik, Wirtschaft, Gesellschaft – alle Lebensbereiche sind männlich dominiert, organisiert, strukturiert. Von Frauen wird erwartet, dass sie sich dem anpassen und ein von männlichen Interessen abgeleitetes Dasein in zweiter Reihe leben. Wir brauchen den Feminismus, um der raumgreifenden männlichen Dominanz Grenzen zu setzen, zur Selbstvergewisserung und damit Frauen selbstverständlich als eigenständige Individuen und Trägerinnen eigener Interessen wahrgenommen werden.“

Katja Kipping, Politikerin

„Wir brauchen einen erneuerten Feminismus, weil wir grundlegende Veränderungen der Verhältnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft brauchen. Ein solcher müsste mit der bisherigen Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen aufräumen – und zwar gründlich. Wertvolle Impulse für einen solchen Gesellschaftsvertrag liefert die Vier-in-einem-Perspektive der Feministin Frigga Haug. Sie sieht vier Arbeitsbereiche: erstens die Erwerbsarbeit; zweitens die Haus- und Fürsorgearbeit an anderen; drittens politisches Engagement; und viertens die Arbeit an sich selbst, vorstellbar als Kultur, Weiterbildung oder einfach Muße. Ein idealtypischer Arbeitstag teilt sich in diese Bereiche auf.
Wir brauchen ein neues Leitbild für beide Geschlechter, einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen den Geschlechtern sowie neue »solidarische Verbindungslinien« zwischen den Frauen der verschiedenen Schichten und Generationen.“

Dr. Stevie Schmiedel, Initiatorin Pinkstinks

„Ich brauche Feminismus, weil es noch kein besseres Wort für das Streben nach Gleichberechtigung aller Geschlechter gibt. Es gibt viele Feminismen: Manche meinen, Frauen seien die besseren Menschen. Das ist nicht mein Feminismus. Für mich ist eine Frage des Feminismus, wieso Frauen sich pinkifizieren lassen, was die Auswirkungen auf Jungen und Mädchen sind, und wer daran verdient.“

Elke Ferner, Politikerin

„Ich brauche Feminismus, weil die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter eine Frage der Gerechtigkeit und Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ist.“