„Ich brauche Feminismus, weil emanzipative Männerpolitik im Engagement für gewaltfreie, fürsorgende und partnerschaftliche Leitbilder von Männlichkeiten und Väterlichkeiten nur im Dialog mit Feminismus Erfolg haben kann: Zusammen für Geschlechterdemokratie!“
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„Ich brauche Feminismus, weil die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland zwar rechtlich erreicht, aber noch nicht gelebte Realität ist. Wo Frauen 16% weniger verdienen als Männer, sich fast allein um die Kinder und Pflegebedürftigen kümmern und nach wie vor unter der gläsernen Decke gefangen sind, gibt es für Feministinnen und Feministen noch viel Arbeit.“
„Nicht nur ich, WIR brauchen Feminismus, weil Frauen in Deutschland im Schnitt immer noch 21 Prozent schlechter bezahlt werden als Männer. Frauen bekommen immer noch weniger Rente, erreichen seltener Führungspositionen und erledigen weitaus mehr (unbezahlte) Sorgearbeit zu Hause.
Ich möchte, dass es in unserer Arbeitswelt, ja in der Gesellschaft gerecht zugeht. Dafür brauchen wir bekennende Feministen und Feministinnen in der Politik, aber auch in den Gewerkschaften und den Betrieben. Denn sie treiben die Gleichstellung von Frauen und Männern voran und leisten die Überzeugungsarbeit, dass dieses Thema alle etwas angeht.“
„Ich brauche Feminismus, weil ich lieber als Mensch wahrgenommen werde als als Frau, Sexobjekt oder Mutter.“
„Ich brauche Feminismus, damit Sexismus und sexualisierte Gewalt – Teil unserer Vergangenheit und Gegenwart – und nicht Teil unserer Zukunft werden.“
