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Über uns

„Wer braucht Feminismus?“ Wir denken: Jeder Mensch. Deswegen setzen wir uns seit 2012 dafür ein, feministische Themen sichtbar zu machen, Menschen eine Plattform zu geben, sie zu empowern und zu vernetzen. Wir haben schon rund 4.000 „Ich brauche Feminismus…“-Statements im deutschsprachigen Raum gesammelt, die im Internet und in einer Wanderausstellung präsentiert werden. Zudem haben wir 2020 einen „Wer braucht Feminismus?“-Podcast gestartet.
Die Basisarbeit rund um die Kampagne leisten wir ehrenamtlich, für die Ausstellungsausleihe erheben wir eine Gebühr, für Moderationen, Workshops und Vorträge ein Honorar. Wir freuen uns über Support von weiteren Ehrenamtlichen, über Kooperationen und Aufträge von Einrichtungen und Unternehmen. Der Fokus unserer Arbeit ist immer Geschlechtergerechtigkeit und Feminismus als soziale Bewegung voranzutreiben. Interessierte können gerne jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

Woher stammt die Idee?

“Wer braucht Feminismus?” geht auf die Aktion “Who needs feminism?” zurück: US-amerikanische Studierende hatten sich im Frühjahr 2012 gegenseitig mit Schildern in der Hand fotografiert, auf denen steht, warum sie Feminismus brauchen. Diese Fotos haben sie an ihrer Universität und im Internet verbreitet. Sie wollten ihrem Umfeld persönliche Argumente für Feminismus präsentieren und damit das Image verbessern sowie mehr Aufmerksamkeit und Zuspruch für feministische Themen gewinnen.

Wie ist „Wer braucht Feminismus?“ entstanden?

Jasmin Mittag hat diese Aktion aus den USA im Sommer 2012 bei Facebook entdeckt und war sofort begeistert: „Genau so eine Kampagne für Feminismus brauchen wir auch auf Deutsch!“, hat sie sofort gedacht, nicht lange gezögert und sich mit den Initiatorinnen in Verbindung gesetzt, die die Idee toll fanden, die Aktion zu übersetzen. In den kommenden Monaten hat sie „Wer braucht Feminismus?“ gegründet, die Online-Kanäle erstellt und angefangen Statements zu sammeln.
Die Autorin und Moderatorin Ninia LaGrande war die erste Person, die sie für die deutsche Kampagne fotografiert hat. Mit einem Team von Engagierten organisiert Jasmin „Wer braucht Feminismus?“ bis heute als unabhängige Initiative.

Was ist das Ziel?

Wir möchten auf feministische Themen und Debatten aufmerksam machen. Wir möchten, Menschen eine Plattform geben. Wir möchten Menschen in ihrer feministischen Perspektive bestärken und sie vernetzen.
Noch immer bekommt Feminismus als soziale Bewegung, die gegen geschlechtsbezogene Diskriminierung kämpft und die sich seit über 150 Jahren für Frauenrechte und Gleichstellung einsetzt, nicht die Anerkennung, die sie verdient. Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass der Begriff Feminismus mit dem verknüpft wird, was er beinhaltet: das Bekenntnis zur politischen, ökonomischen und sozialen Gleichheit aller Geschlechter.

Was machen wir?

Seit Oktober 2012 sammeln wir nun “Ich brauche Feminismus…”-Argumente auf Deutsch. Inzwischen haben wir rund 25.000 Anhänger:innen in den sozialen Netzwerken gewonnen und über 3.000 Statements gesammelt. Unsere “Wer braucht Feminismus?”-Wanderausstellung ist seit 2014 im deutschsprachigen Raum unterwegs und wurde bereits an über 50 Orten gezeigt. Wir interviewen in unserer Podcast-Show Menschen zu ihrem feministischen Statement. Die Show findet sich unter „Wer braucht Feminismus?“ auf allen gängigen Podcast-Portalen. Wir geben Workshops, halten Vorträge und beraten Einrichtungen bei der Umsetzung von Projekten und Maßnahmen.

Täglich erreichen uns über unsere Online-Kanäle neue Pro-Feminismus-Argumente. Zudem sammeln wir bei unseren Veranstaltungen und an unseren Aktionsständen eure Statements. Die Veranstaltungen, an denen wir teilhaben oder die wir organisieren, finden sich unter Termine.
Die Stimmen präsentieren wir u.a. auf unseren Internetplattformen bei Instagram und Facebook, unter den Hashtags #ichbrauchefeminismus #wirbrauchenfeminismus und #werbrauchtfeminsmus auf Twitter und auf Tumblr.

Wo geht die Reise hin?

Wir wünschen uns, dass noch mehr Menschen mehr Bewusstsein für Geschlechtergerechtigkeit entwickeln und wir alle gemeinsam daran arbeiten diskriminierende Strukturen zu beseitigen. Deswegen sind wir seit Ende 2021 mit dem Projekt „WHAT IS FEMINISM today?“ auch international unterwegs, um ein noch größeres Publikum zu erreichen. Auf der einen Seite kombinieren wir Rahmen von „WHAT IS FEMINISM today?“ Aktivismus und Kunst noch stärker, um auf feministische Anliegen aufmerksam zu machen. Auf der anderen Seite streben wir vermehrt Bildungsarbeit an.

Unsere Vision ist, dass geschlechtsbezogene Diskriminierung eines Tages kein Thema mehr auf diesem Planeten ist. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir mit vereinten Kräften eine gerechtere Welt schaffen können. Jede Person kann hierzu in ihrem Wirkungskreis einen Beitrag leisten. Denn noch gibt es in nahezu jedem Lebens- und Arbeitsbereich geschlechtsbezogene Diskriminierung. Auf der Erde. Und sogar im Weltraum.

Wir denken gerne visionär und möchten deswegen mit dem Projekt „WBF Aeronautics“ die Raumfahrt inspirieren Zeichen für  Geschlechtergerechtigkeit zu setzen. Es ist Zeit für neue Symbole im Universum. Deswegen haben wir das „Vulva Spaceship“ entwickelt.

Ninia Binias alias Ninia LaGrande war die erste Person, die Jasmin Mittag für die deutsche Kampagne fotografiert hat. 

Jasmin Mittag, die Initiatorin von „Wer braucht Feminismus?“, mit ihrem Foto-Statement. 

Jasmin Mittag in der „Wer braucht Feminismus?“-Ausstellung. 

Sarah Peters aus dem Team von „Wer braucht Feminismus?“.