„Ich brauche Feminismus, weil Machos und männliche Arroganz nicht nur in der Politik nervig sind.“
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„Politik, Wirtschaft, Gesellschaft – alle Lebensbereiche sind männlich dominiert, organisiert, strukturiert. Von Frauen wird erwartet, dass sie sich dem anpassen und ein von männlichen Interessen abgeleitetes Dasein in zweiter Reihe leben. Wir brauchen den Feminismus, um der raumgreifenden männlichen Dominanz Grenzen zu setzen, zur Selbstvergewisserung und damit Frauen selbstverständlich als eigenständige Individuen und Trägerinnen eigener Interessen wahrgenommen werden.“
„Wir brauchen Feminismus, weil alle Menschen ein Recht auf Würde, Respekt und Glücklichsein haben. Die leider immer noch bestehende Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Identität muss endlich der Vergangenheit angehören. Niemand darf benachteiligt werden.“
„Ich brauche Feminismus, weil emanzipative Männerpolitik im Engagement für gewaltfreie, fürsorgende und partnerschaftliche Leitbilder von Männlichkeiten und Väterlichkeiten nur im Dialog mit Feminismus Erfolg haben kann: Zusammen für Geschlechterdemokratie!“
„Ich brauche Feminismus, weil es noch kein besseres Wort für das Streben nach Gleichberechtigung aller Geschlechter gibt. Es gibt viele Feminismen: Manche meinen, Frauen seien die besseren Menschen. Das ist nicht mein Feminismus. Für mich ist eine Frage des Feminismus, wieso Frauen sich pinkifizieren lassen, was die Auswirkungen auf Jungen und Mädchen sind, und wer daran verdient.“
